Europäisierung der Hochschule. Individuelle Akteure und institutioneller Wandel in der Hochschule

Der Fokus des Beitrags ist auf die Mikroebene gerichtet, weshalb die forschungsleitenden Fragen lauten: Warum und wie übernehmen, implementieren und verbreiten individuelle Akteur/innen innerhalb der Universität europäische Begriffe, Programme und Ideen? Wie nehmen sie europäische Hochschulpolitik wahr, und wie nutzen sie diese als strategische Ressource? Zur Beantwortung der Fragen wurde jeweils eine große Volluniversität in drei europäischen Ländern untersucht - in Deutschland und den Niederlanden als EU-Mitgliedsstaaten, in der Schweiz als Nicht-EU-Land, das aber an allen relevanten Program... Mehr ...

Verfasser: Simoleit, Julia
Dokumenttyp: Artikel
Erscheinungsdatum: 2017
Reihe/Periodikum: Die Hochschule : Journal für Wissenschaft und Bildung 26 (2017) 2, S. 106-117
Verlag/Hrsg.: HoF Wittenberg
Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Schlagwörter: Europäische Forschungsförderung / Europäische Dimension / Europäisierung / Internationalisierung / Personalentwicklung / Bologna-Prozess / Hochschulfinanzierung / Hochschulorganisation / Hochschulpolitik / Organisationsentwicklung / Europäisches Studienprogramm / Europäisches Förderprogramm / Deutschland / Europa / Niederlande / Schweiz / European dimension / Europeanization / Internationalization / Personnel development / University organization / Higher education policy / University policy / Organizational development / European joint study programme / Joint study programme / Germany / Europe / Switzerland / ddc:370 / Erziehung / Schul- und Bildungswesen / Education / Hochschulforschung und Hochschuldidaktik
Sprache: Deutsch
Permalink: https://search.fid-benelux.de/Record/base-27243624
Datenquelle: BASE; Originalkatalog
Powered By: BASE
Link(s) : https://doi.org/10.25656/01:16653

Der Fokus des Beitrags ist auf die Mikroebene gerichtet, weshalb die forschungsleitenden Fragen lauten: Warum und wie übernehmen, implementieren und verbreiten individuelle Akteur/innen innerhalb der Universität europäische Begriffe, Programme und Ideen? Wie nehmen sie europäische Hochschulpolitik wahr, und wie nutzen sie diese als strategische Ressource? Zur Beantwortung der Fragen wurde jeweils eine große Volluniversität in drei europäischen Ländern untersucht - in Deutschland und den Niederlanden als EU-Mitgliedsstaaten, in der Schweiz als Nicht-EU-Land, das aber an allen relevanten Programmen und Prozessen auf bilateraler Basis partizipiert. Durch eine qualitative Untersuchung wurden die Perspektiven, Strategien und Netzwerkaktivitäten von individuellen Akteur/innen in unterschiedlichen Organisationssphären erhoben, die an Schnittstellen zwischen EU-Förderung und Politikvertretung und der Formulierung von Strategien innerhalb der Universität arbeiten. Als Grundlage für einen Vergleich wurden zudem die Hochschulsysteme und die drei Hochschulen durch Dokumentenanalyse untersucht und ihre Bilanz in europäischen Programmen ausgewertet. (HoF/Text übernommen)